Die Idee der Vorkonfis ist aus der Frage entstanden, welches Angebot haben wir für die 10-13-jährigen. Aus dem Angebot der Kinderkirche wachsen sie langsam heraus und dem große Schritt an eine weiterführende Schule muss auch ein Schritt in der Kinderkirche entsprechen.
Wie können wir also ein Angebot schaffen, dass spannend und interessant ist, in dem die jungen Jugendlichen Kirche noch einmal anders erfahren und sich selbst in ihr engagieren können?
Wir haben das Glück, das unser Jugenddiakon dieses Programm mitgestaltet, sodass damit auch von der Seite ein Brückenschlag zur Jugendarbeit da ist.
Viele Ideen haben uns dabei geleitet.
Wie in der Katholischen Kirche bei der Kommunionsvorbereitung die Eltern eine entscheidende Rolle spielen und es auf weltlicher Seite viele Väter -Töchter-Programme gibt, sollte dies eine Zeit sein, in der die Eltern eigene Ideen, Berufe, Begabungen einbringen, sodass die Familien das Programm jeweils gestalten.
So gab es z.B. in einem Jahr eine sehr spannende Führung durch die Redaktion und die Druckerei der SZ. Oder es gibt Filmabende zu den anderen Religionen wie den Ghandi-Film oder den ausgezeichneten Film „Hass und Hoffnung" zur Welt der Jugendlichen in Palästina.
Fragen über Fragen entstehen in den Gesprächen mit den Heranwachsenden. Wie begegne ich ihnen, wie können sie einen Blick über den Tellerrand tun, wie können wir uns noch einmal gemeinsam auf die Suche nach Antworten machen? Dieses Jahr ist auch ein Jahr gemeinsamen Nachdenkens und Gesprächs über Fragen, Zweifel, Widerstände, über andere Religionen und ihre Glaubensformen hier in München nochmal verstärkt durch die Einweihung der neuen Synagoge 2006 und den umstrittenen Bau der Moschee am Grotzinger Platz.
Neben allen nachdenklichen Teilen gibt es viele schöne Gemeinschaftserlebnisse und Ausflüge.
Konrad-Witz-Str. 17
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